eBay-Gebühren-Rechner

Ein gebrauchtes 50-mm-Objektiv für 219,00 € plus 5,49 € Versand bedeutet 224,49 €, auf die eBay seine Gebühr berechnet. Mit den 11 %, die dieser Verkäufer in seiner Kategorie zahlt, und dem Fixbetrag je Bestellung sind das 25,05 € Gebühren — effektiv 11,16 % des Gesamtbetrags. Auf dem Konto landen 199,44 €, und nach Einkauf, Versand und Verpackung bleiben 84,35 € Gewinn.

Ihre Zahlen

Weitere Einstellungen

Sie behalten26,32 €

Schwelle: Ab einem Verkaufspreis von 10,88 € verdient dieses Angebot nichts mehr. Sie liegen 14,02 € darüber. Aktuell verdient der Verkauf 12,62 €.

Der Käufer zahlt
29,80 €
Gebühren für diesen Verkauf
3,48 €
Effektiver Gebührensatz
11,68 %
Gewinn nach Kosten
12,62 €
Break-even-Preis
10,88 €

Wohin das Geld geht

Provision
2,98 €
Fixgebühr je Bestellung
0,50 €

Die Sätze geben Sie selbst ein: Diese Seite veröffentlicht keine Marktplatz-Tarife. Nehmen Sie sie aus Ihrer Abrechnung.

So entsteht die Zahl

Bei eBay steht die Gebühr nicht auf dem Artikelpreis, sondern auf allem, was der Käufer bezahlt — und genau daran scheitert die Kopfrechnung.

So entsteht die Zahl

Artikelpreis und berechneter Versand werden zu einem Gesamtbetrag addiert, auf diesen Betrag kommt Ihr Kategoriesatz, dazu der Fixbetrag je Bestellung. Der Rechner zeigt beide Positionen getrennt und daneben den effektiven Satz, also das, was die Gebühr gemessen am Gesamtbetrag wirklich ausmacht.

Die Schwelle dazu

Unter dem Ergebnis steht der Break-even-Preis dieses Angebots und der Abstand dorthin. Bei einem gebrauchten Objektiv, dessen Einkaufspreis von Woche zu Woche schwankt, ist das die eigentlich interessante Zahl — sie sagt, wie weit ein Preisnachlass gehen darf, bevor der Verkauf zum Nullsummenspiel wird.

Was er nicht macht

Er kennt Ihre Kategorie nicht und erfindet keinen Prozentsatz. Werbekosten aus Anzeigen sind hier ebenfalls nicht enthalten — die schwanken je Angebot und gehören in den Verkäufergewinn-Rechner, der einen ganzen Monat statt einer einzelnen Bestellung abbildet.

Rechenbeispiel

Ein gebrauchtes Objektiv für 219,00 € mit 5,49 € Versand, gerechnet mit den 11 % Kategoriegebühr, die dieser Verkäufer zahlt.

Sie behalten199,44 €

Schwelle: Ab einem Verkaufspreis von 124,22 € verdient dieses Angebot nichts mehr. Sie liegen 94,78 € darüber. Aktuell verdient der Verkauf 84,36 €.

Der Käufer zahlt
224,49 €
Gebühren für diesen Verkauf
25,05 €
Effektiver Gebührensatz
11,16 %
Gewinn nach Kosten
84,35 €
Break-even-Preis
124,22 €
Provision
24,70 €
Fixgebühr je Bestellung
0,35 €

Diesen Fall im Rechner öffnen

Berechnet von Markupo mit demselben Rechenkern wie der Rechner oben.

Was in Deutschland anders ist

eBay ist in Deutschland vor allem der Markt für Gebrauchtes, Foto- und Sammlerware — Artikel also, bei denen der Einkaufspreis schwankt und die Gebühr die einzige feste Größe ist. Zwei deutsche Besonderheiten kommen dazu. Die Zahlungsabwicklung steckt seit der Umstellung auf die eBay-eigene Zahlung in der Verkaufsgebühr und ist keine zweite Position mehr, weshalb hier ein Prozentsatz genügt, wo bei anderen Plattformen zwei stehen. Und gewerbliche Konten rechnen mit anderen Sätzen und Shop-Tarifen als private, weshalb die Prozentzahl aus Ihrer letzten Abrechnung kommt und nicht von dieser Seite.

Fragen von Verkäufern

Wird die Gebühr auch auf den Versand berechnet?
Ja, der berechnete Versand zählt zum Gesamtbetrag der Bestellung. Deshalb addiert der Rechner erst 219,00 € und 5,49 € und wendet den Prozentsatz auf die Summe an — das ist der Unterschied zwischen 224,49 € und dem reinen Artikelpreis als Basis.
Warum liegt der effektive Satz über meinem Prozentsatz?
Weil der Fixbetrag je Bestellung dazukommt. Aus 11 % werden dadurch 11,16 % — bei einem Objektiv in dieser Preisklasse kaum spürbar, bei einem Kleinteil für wenige Euro aber der größere Teil der Rechnung.
Ab welchem Preis verkaufe ich mit Verlust?
Bei 124,22 €. Darunter decken Gebühr, Einkauf und Versandkosten den Erlös nicht mehr — der Verkauf steht aktuell 94,78 € über dieser Grenze, und genau diesen Abstand zeigt der Rechner unter dem Ergebnis an.
Warum sind die eBay-Sätze nicht schon eingetragen?
Weil sie von Kategorie, Kontotyp, Shop-Tarif und laufenden Aktionen abhängen und sich ändern. Ein fest eingebauter Prozentsatz wäre für die meisten Verkäufer falsch; der Rechner nimmt den Satz aus Ihrer Verkaufsabrechnung.

Zuletzt aktualisiert: · Quellen: eBay Deutschland — Verkaufsgebühren (offiziell) (2026-09-20)

Weitere Rechner für Verkäufer

Die Prozentsätze im Rechner sind Ihre eigenen Zahlen, keine veröffentlichte Gebührentabelle. Gebühren hängen von Kategorie, Shop-Tarif und Aktionen ab – nehmen Sie sie aus Ihrer letzten Abrechnung und tragen Sie sie ein; gerechnet wird mit dem, was Sie eingeben. Diese Seite zeigt nur das, was Ihre eigenen Eingaben ergeben – eine Zahl, eine Stufe, eine Schwelle – und gibt keine Gebühren- oder Tariftabelle eines Marktplatzes oder Versanddienstleisters wieder.